World Studio: Aus Bausteinen werden bearbeitbare Welten
Nach der eingereichten 1.0 habe ich die Werkstatt erweitert: Assets vorbereiten, Gebäude später verändern und große Welten gezielter überblicken. Die neuen Notizen bündeln diese Arbeit als Entwicklungsmeilenstein 1.1.
Beim Weltbau ist das erste Platzieren oft der einfache Teil. Aufwendiger wird es, wenn ein Modell zu groß ankommt, sein Ursprung ungünstig sitzt oder ein fertiges Gebäude nachträglich ein Stockwerk mehr braucht. An genau diesen Übergängen habe ich World Studio weitergebaut.
Assets zuerst brauchbar machen
In der Asset-Werkstatt kann ich Ausrichtung, Größe, Anker und Materialzuordnung in einer eigenen Vorschau prüfen. Daraus entsteht eine Variante, während die Quelle erhalten bleibt. Daneben hilft die Optimierungswerkstatt, aufwendige Bausteine zu finden und gezielte Kopien mit passenden LODs, Texturgrößen oder einfacheren Collidern vorzubereiten. Welche Vereinfachung sinnvoll ist, bleibt eine bewusste Entscheidung.
Später verändern können
Gebäude behalten ihre Bauparameter: Stockwerke, Boden und Wände sowie Öffnungen lassen sich erneut bearbeiten. Lokale Anpassungen einer Instanz können dabei erhalten bleiben. Pfade bekommen Kontrollpunkte, Seitenversatz und parallele Reihen. Der Biom-Pinsel verbindet gewichtete Quellen mit Höhe, Neigung und Abständen. So wird aus einer wiederholten Handarbeit ein nachvollziehbarer Aufbau.
Den Überblick behalten
Eine Abschnittsübersicht zeigt, wo sich besonders viele oder aufwendige Quellen sammeln. Gespeicherte Objektsuchen und die überarbeitete Aktionssuche führen schneller zur passenden Auswahl. Ausgaberezepte halten wiederkehrende Einstellungen fest; JSONL und CSV öffnen den Weltstand für eigene Werkzeuge. Die Kennzahlen helfen beim Eingrenzen von Kosten, ersetzen aber keine Messung im fertigen Spiel.
Was als Nächstes zählt
Die Entwicklungsnotizen 1.1 fassen die abgeschlossenen lokalen Ausbaurunden zusammen. Die Paketdateien tragen derzeit weiterhin 1.0.0. Bevor daraus ein neues Store-Update wird, stehen die manuelle Prüfung von Vorschau, Materialien, Undo, Import und Ausgaben sowie Messungen auf Zielgeräten an. Die bereits eingereichte 1.0 und ihre Storeprüfung bleiben davon getrennt.
