0.2: Originale behalten, Schritte besser zeigen
Bei 0.2 habe ich an zwei Stellen weitergearbeitet: Das Projekt soll vollständig erhalten bleiben, und die fertige Anleitung soll leichter verständlich werden.

Ein Archiv soll das ganze Projekt mitnehmen
Ich möchte ein Projekt später wieder öffnen können, ohne zuerst nach dem ursprünglichen Modell oder einer fehlenden Textur zu suchen. Deshalb bewahrt Assembly Studio inzwischen die importierten Originaldateien samt ihren lokalen Abhängigkeiten auf. Das portable Projektarchiv nimmt auch Medien, Historie und Freigabestände mit.
Gleichzeitig müssen gleiche Daten nicht für jede Version erneut gespeichert werden. Die neue Ablage komprimiert Objekte verlustfrei und verwendet identische Inhalte weiter. Beim Wiederherstellen wird ein neues Projekt angelegt. Ein bereits vorhandener Arbeitsstand wird nicht einfach ersetzt.
Der Pfeil gehört zum Teil
Eine Beschriftung an einer festen Bildposition ist schnell gesetzt. Sobald ich die Kamera drehe oder das Teil bewege, kann sie jedoch auf die falsche Stelle zeigen. In 0.2 kann ich einen Punkt direkt auf dem 3D-Bauteil wählen. Pfeile und Texte folgen diesem Anker in der Ansicht und in den geeigneten Ausgaben.
Das Beispiel mit der Werkbankklemme zeigt genau diesen Unterschied. Die „Führung“ bleibt mit ihrem Bauteil verbunden. Die Prüfung auf Vollständigkeit hilft mir außerdem dabei, fehlende Texte, Übersetzungen oder offene Zuordnungen vor einer Freigabe zu finden. Die fachliche Prüfung nimmt sie mir natürlich nicht ab.
Öffnen, zeigen, weitergeben
Der eigenständige Webviewer öffnet jetzt direkt per Doppelklick. Für diese Ausgabe muss niemand einen lokalen Server starten. Ich habe auch an schmalen Ansichten und dem optional gespeicherten Checklistenfortschritt gearbeitet. PNG und H.264 reichen bis 4K; für ein Video lassen sich Offline-Sprache, eine eigene Sprachspur und Musik ergänzen.
Die Kamera wieder in den Griff bekommen
Beim Drehen konnte sich die Ansicht zuvor seitlich verkippen. Ich habe die Kamerabasis überarbeitet und die vertikale Begrenzung entfernt. Mit „Standardansicht“ oder R richte ich das Modell wieder gerade aus. F passt die aktuelle Blickrichtung ein, ohne sie zu ersetzen. Freies Drehen in der Vorschau verändert dabei keine gespeicherte Anleitung.
IGES ergänzt die Modellformate, und ein optionaler privater Serverabgleich ist vorbereitet. Das ist weiterhin ein lokaler Entwicklungsstand, kein bereits eröffneter Cloud-Dienst. Bei den nächsten Schritten geht es um die Bedienung und eine saubere öffentliche Auslieferung.

