RIFFSOURCE Assembly Studio

Aus Bauteilen wird eine Anleitung.

Ich möchte eine Baugruppe so erklären können, dass ihre Reihenfolge verständlich wird: ein Teil nach dem anderen, mit der passenden Ansicht und den Hinweisen genau dort, wo sie gebraucht werden. Dafür entsteht RIFFSOURCE Assembly Studio.

Status
In Entwicklung
Plattform
macOS 15+ · Apple Silicon; Webviewer im Browser
Einordnung
Werkzeug für 3D-Anleitungen
Originalexport aus Assembly Studio 0.2.0 · 30. Oktober 2026.
Originalexport aus Assembly Studio 0.2.0 · 30. Oktober 2026.

Originale Entwicklungsaufnahme; noch keine öffentliche Produktveröffentlichung.

Erst das Modell. Dann die Erklärung.

Eine Baugruppe zeigt noch nicht, wie sie zusammengesetzt, gewartet oder bedient wird. Ich importiere deshalb zunächst das Modell und baue darum Kapitel und einzelne Schritte. Teile lassen sich ausblenden, hervorheben, bewegen oder als Explosionsansicht auseinanderziehen. Kamera, Texte, Pfeile und Checklisten gehören zu dem Schritt, in dem ich sie brauche.

Der aktuelle Editor unterstützt GLB/glTF, OBJ mit Materialien, STL, STEP und IGES. Bei einer Modellaktualisierung sollen bestehende Schritte möglichst erhalten bleiben. Wenn eine Zuordnung nicht eindeutig ist, muss ich sie ausdrücklich klären, bevor ich einen neuen Stand freigebe.

Die Arbeit bleibt bei mir

Die Kernfunktionen arbeiten lokal auf dem Mac. Ich brauche dafür kein Pflichtkonto und keinen ständig laufenden Cloud-Dienst. Importierte Originaldateien bleiben zusammen mit den verwendeten Medien im Autorenprojekt erhalten. Automatische Sicherungen, archivierte Versionen und portable Projektarchive helfen mir, auch später noch nachvollziehen zu können, wie eine Anleitung entstanden ist.

Mit 0.2.0 habe ich die Ablage auf verlustfrei komprimierte Objekte umgestellt. Gleiche Geometrie muss nicht für jeden historischen Stand erneut gespeichert werden. Ein portables Archiv nimmt trotzdem das ganze Projekt mit: Originale, Medien, Verlauf und Freigaben.

Ein freigegebener Stand, mehrere Ausgaben

Wenn die Anleitung geprüft ist, erzeuge ich einen festen Freigabestand. Daraus entstehen eine eigenständige Web-Anleitung, PDF mit Stückliste, PNG-Bilder oder ein H.264-Video. Der Webviewer lässt sich direkt per Doppelklick öffnen. Die eigentliche Anleitung braucht dafür weder Terminal noch lokalen Server.

Beschriftungen können inzwischen an einem Punkt des 3D-Bauteils hängen. Sie folgen dann dem Teil und der Kamera, statt nur an einer festen Bildposition zu stehen. Bild- und Videoausgaben reichen bis 4K; für Videos kann ich Offline-Sprachausgabe, eine eigene Sprachspur und Musik ergänzen.

Wo ich gerade stehe

Der aktuelle Entwicklungsstand ist 0.2.0 für macOS 15 und neuer auf Apple Silicon. Die Kamerabedienung wurde überarbeitet: vollständige Drehungen sind möglich, und mit der Standardansicht kann ich das Modell wieder gerade ausrichten. Ein optionaler privater Serverabgleich ist vorbereitet und arbeitet derzeit manuell mit getrennten Kopien bei Konflikten.

Ein öffentlicher Cloud-Dienst, Echtzeit-Zusammenarbeit, ein Web-Editor und weitere native Plattformen sind damit noch nicht fertig. Zunächst arbeite ich an einem verlässlichen lokalen Werkzeug und seiner Bedienung. Einen allgemein freigegebenen Download biete ich derzeit noch nicht an.

Einblicke

Aus dem Entwicklungsjournal

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