RiffBlock: Schutz soll verständlich und gezielt bleiben
Nach der Einreichung von 1.0 arbeite ich an einem besseren Schutzüberblick, eigenen Domainregeln und kleinen Werkzeugen für den Alltag. Das nächste Update ist noch in Vorbereitung.
Ein eingeschalteter Schalter erklärt noch nicht, ob Safari einen Filterstand tatsächlich übernommen hat. Deshalb bekommt RiffBlock einen Schutzcheck, der Einrichtung, angewendete Regeln und den letzten lokalen Seitennachweis zusammenführt. Ein unbekannter Zustand soll erkennbar bleiben und zur passenden nächsten Aktion führen.
Eigene Regeln und saubere Links
Eigene Werbedomains lassen sich lokal ergänzen. Die Regeln arbeiten mit Safaris nativer Filterung zusammen; Ausnahmen für eine Website behalten Vorrang. Ein weiterer kleiner Helfer bereinigt eingefügte Links von bekannten Trackingparametern. Er besucht die Zielseite nicht und legt keine Linkhistorie an.
Weniger unnötige Hintergrundarbeit
Im Safari-Teil habe ich wiederholte Abfragen und Injektionen reduziert. Gleichzeitig werden alte Antworten verworfen, wenn sich der Schutz während einer Anfrage geändert hat. Die YouTube-Arbeit geht ebenfalls weiter: Ein leerer Player-Container bleibt in seinem normalen Layout, während Anzeigen gezielter behandelt werden. Ein ausbleibender Hinweis allein ist dabei noch kein Beweis für dauerhaft funktionierende Wiedergabe.
Eine optionale Erweiterung mit bewusster Einrichtung
Für Schutz über Safari hinaus ist ein verschlüsseltes DNS-Profil vorbereitet. Der Export installiert nichts und zeigt keinen aktiven Schutz an. Wer es später in den Systemeinstellungen aktiviert, wählt damit auch den DNS-Anbieter, der die Anfragen verarbeitet. Das ist eine getrennte Einrichtung mit eigenen Grenzen, kein VPN.
Das Update bleibt in Arbeit
Die technische Entwicklung ist lokal umgesetzt und geprüft. Die Gestaltung möchte ich vor dem nächsten Update noch sorgfältig ansehen und nacharbeiten. Auch die Wirkung auf echten Geräten und längere Videoabläufe brauchen weitere Abnahme. Die 1.1-Patch-Notes bleiben deshalb vorerst als privater Entwurf liegen; RiffBlock 1.0 ist weiterhin als bei Apple eingereicht eingeordnet.
