
RiffBlock
Ein Werbeblocker muss auch reparieren können
Ich zeige den aktuellen RiffBlock-Stand: native Safari-Filter, eine wirkliche Einrichtungsprüfung und eine Seitenhilfe, die sich gezielt zurücknehmen lässt.
Update lesenMehr Raum fürs Web.
Ich möchte einen Werbeblocker bauen, den ich verständlich einrichte und anschließend möglichst wenig bemerke. Wenn eine Website mit dem Schutz nicht zurechtkommt, soll ich sie gezielt reparieren können, statt gleich alles auszuschalten.

Originale Entwicklungsaufnahme; noch keine öffentliche Produktveröffentlichung.
RiffBlock nutzt zuerst Safaris native Inhaltsblocker. Bekannte Werbe- und Tracking-Anfragen können damit abgefangen werden, bevor die Seite sie lädt. Diese Regeln funktionieren auch dann, wenn die Haupt-App geschlossen ist. Die drei Bereiche Werbung, Datenschutz und Darstellung lassen sich getrennt betrachten.
Eine optionale Safari-Erweiterung ergänzt die nativen Listen dort, wo Seiten dynamisch nachladen. Ich arbeite an konservativer Erkennung, lokalen Auswahlregeln und Zusatzlogik für bestimmte Video- und Social-Seiten. Normale Beiträge, Formulare und wichtige Bedienelemente sollen dabei erhalten bleiben.
Den Unterschied möchte ich vor allem bei der Bedienung machen. Der Einrichtungsassistent prüft die tatsächliche Wirkung der drei nativen Filter auf einer erlaubten Safari-Seite. Ein gespeicherter Schalter allein reicht dafür nicht. Im Safari-Popup kann ich den Schutz gezielt lockern, die Website pausieren oder zum Standard zurückkehren.
Bei eigenen Auswahlregeln gibt es eine Vorschau und eine Rücknahme. Einstellungen, Sprachwahl, Ausnahmen und Reparaturen lassen sich lokal sichern. Bewusst angelegte Problemmeldungen bleiben im aktuellen Stand auf dem Gerät; ein öffentlicher Meldedienst ist nicht angebunden.
Neben den internationalen Filtern stehen zusätzliche Pakete für Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Niederländisch bereit. Die Auswahl kann sich nach den Gerätesprachen richten oder manuell ergänzt werden. Für einige andere Sprachprofile kommen kleine, vorab kompilierte Website-Ergänzungen hinzu.
Die Sprachwahl und besuchte Websites werden dabei nicht an mich geschickt. Reguläre Filterupdates verbinden sich mit den öffentlichen Filterquellen; diese Anbieter sehen die dafür notwendigen Netzwerkdaten. Ein Konto, VPN oder Proxy ist für den aktuellen Grundschutz nicht nötig.
RiffBlock steht schon eine Weile auf meinem Zettel. Jetzt zeige ich den internen Teststand 1.0.0, Build 2. Die native Oberfläche ist deutsch und englisch; vorgesehen sind iOS und iPadOS 17 sowie macOS 14 oder neuer. Die Bilder zeigen echte Entwicklungsaufnahmen aus dem Simulator.
Die zusätzliche Videoerkennung ist kein Versprechen, jede Anzeige entfernen zu können. In einen Stream eingefügte Werbung kann bestehen bleiben. Eine erkannte Werbepause lässt sich in unterstützten Playerzuständen überdecken und kurz stummschalten; die Wartezeit wird dadurch nicht kürzer. Der Schutz gilt für Safari-Websites, nicht für andere native Apps.
Vor einer öffentlichen Veröffentlichung stehen weitere Safari- und Gerätetests an. Für später denke ich auch über eine zusätzliche freiwillige Analyse über eine eigene API nach. Im aktuellen Produkt ist kein solcher Dienst aktiviert, und ein Preis oder Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest.

RiffBlock
Ich zeige den aktuellen RiffBlock-Stand: native Safari-Filter, eine wirkliche Einrichtungsprüfung und eine Seitenhilfe, die sich gezielt zurücknehmen lässt.
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